Munisier – was ist das

Die Munesier der Name die Geschichte

Traunreut ist aus einer

Munitionsfabrik entstanden. Im Jahre 1938 errichtete die Wehrmacht im St.-Georgs-Forst die Heeresmunitionsanstalt

„Muna“ St. Georgen. Besitzteile der Stadt Traunstein, Stein, Traunwalchen, Pierling und
Palling waren Teil eines streng abgeschlossenen Bereichs von über 240 ha. In mehr als 150 Holzbaracken, Steinhäusern und Bunkern wurden Giftgasgranaten gefüllt und in den Bunkern gelagert.

Nach 1945 siedelten sich viele Heimatvertriebene auf dem Gebiet der Industriesiedlung St. Georgen („Muna“) an.

1949 gründeten die Firmen Siemens und Heidenhain Betriebe in den Gebäuden der ehemaligen Munitionsanlage, die die notwendigen Arbeitsplätze schufen.
Chronik:
1938 Aufbau der Heeresmunitionsanstalt „Muna St. Georgen“.
1941 Erste Gasmunition verlässt die Fertigungshallen, Beschäftigungsstand in der Muna: 2.000 Personen.
1945 3. Mai Kampflose Einnahme der Heeresmuna durch die US-Armee.
1947 11 Tote bei Entschärfungsarbeiten.
1948 Beginn der Entgiftungsarbeiten durch die STEG (Staatliche Erfassungsgesellschaft für öffentliches Gut). Amerikaner verlassen die Muna.
1945 Und noch auf eine weiter Weise wird der 2. Weltkrieg bestimmend für die noch namenlose und gestaltlose Ansammlung von Hallen, Häusern und Bunkern im großen Wald. Kriegsflüchtlinge und Heimatvertriebe suchten im Kampf ums Überleben Zuflucht, ein Dach über dem Kopf und das zum Überleben Notwendigste nicht nur auf den Dörfern, sondern auch in der “Muna”.
Die “Munesier”, wie sie sich auch selbst nannten, durften die oft schon recht maroden Holzbaracken beziehen. (Nach einigen Jahren verschwanden sie aus dem Siedlungsbild.) Später konnten die “Munesier” die zahlreichen Lagerhäuser, insbesondere die so genannten P- Häuser, ausbauen. Die hatten feste Wände, ein dichtes Dach (abgewalmt und mit Biberschwänzen eingedeckt), Betonfußboden, aber keinen Keller, keine Heizungsmöglichkeiten und keinerelei Sanitäreinrichtungen.
Zur Erinnerung an diese Pioniere und Ihre gefährliche Arbeit für die Stadt Traunreut benannten sich 2010 die Traunreuter American Footballer “Munisier”.

Wappenbeschreibung Blasonierung
In verschiedenen Grüntönen eine weiße Footballnaht über einem großen M und T und der Vereinsname Munisier ausgeschrieben .

Wappengeschichte
Der Wellenbalken, ein heraldisches Flusssymbol, weist auf die Lage an der Traun hin und ist Namensgeber der Stadt. Die verschiedenen Grüntöne, veranschaulichen die große Waldsstruktur der erst 1950 durch Rodung (-reut) auf dem Gelände der ehemaligen Heeresmunitionsanstalt im ausgedehnten St.-Georgs-Forst gegründeten Industriegemeinde. Die weisse Footballnaht erinnert an die Geschichte dieses Sportes im Landkreis Traunstein mit Ihren ehemaligen Vereinen Chiemgau Lakers und Bavarian Dragonhearts. Das ist Großbuchstaben verwendete T ist in Anlehnung an den Vereinsort und das M als Erinnerung an die Kampfstoffarbeiter und Gründer der Stadt

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